7 gute Gründe in Österreich zu Arbeiten

Ines Vodanovic
Österreich ist traditionell ein beliebtes Einwanderungsland. Und das nicht ohne Grund. Schließlich ist Österreich das Land mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Die Bundeshauptstadt Wien wird seit Jahren zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt.
Auch die Arbeitsbedingungen sprechen dafür, eine berufliche Karriere in Österreich anzustreben.
Lesen Sie hier 7 der besten Gründe, warum man in Österreich leben und arbeiten sollte.

1. Beste Karrierechancen für Fachkräfte

Viele Unternehmen in Österreich suchen auch während der Covid-19 Krise nach geeigneten Fachkräften – über nationale Grenzen hinweg. Schätzungen zufolge werden mehr als 162.000 Expertinnen und Experten gesucht. Die besten Chancen haben dabei Fachkräfte aus Elektrotechnik, Elektronik, ICT und Life Sciences. Diese Branchen sind vom Fachkräftemangel am meisten betroffen.

Auch bei vielen internationalen Unternehmen ist Österreich als strategischer Standort für osteuropäische Geschäftsbeziehungen sehr beliebt. Diese Betriebe bieten spannende berufliche Möglichkeiten.

Weil Österreich ein Mitglied der europäischen Union ist, gilt Arbeitnehmerfreizügigkeit und Personen aus anderen EU- und EWR Staaten können jederzeit eine Beschäftigung in Österreich ausüben. Qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten können die Rot-Weiß-Rot-Karte beantragen. Damit können sie in Österreich leben und arbeiten.

Mehr Informationen rund um den österreichischen Arbeitsmarkt, Visa und Aufenthaltstitel finden Sie hier: https://www.workinaustria.com/leben-arbeiten/visum-und-arbeitserlaubnis

2. Beste Lebensqualität

In Österreich lässt es sich sehr gut leben. Die niedrige Kriminalitätsrate, die hohe soziale Sicherheit und das ansprechende Kultur- und Freizeitangebot tragen zu einem hohen Lebensstandard bei.

Nicht zu vergessen sind die ausgezeichnete medizinische Versorgung, gut ausgebaute Infrastruktur, eine saubere Umwelt und Trinkwasser, das höchsten Qualitätsstandards entspricht.

2019 wurde Wien von der internationalen Beratungsagentur Mercer zum 10. Mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt.

3. 13. und 14. Gehalt

In Österreich ist das Gehaltsniveau im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hoch. Im Vergleich zu den guten Gehältern sind die Lebenserhaltungskosten moderat.  Besonders ist in Österreich aber, dass man 14 Gehälter ausbezahlt bekommt.  Die Auszahlung von 14 Gehältern ist nicht gesetzlich geregelt, sondern in den Kollektivverträgen verankert.

Das 13. Gehalt wird Urlaubsgeld, Urlaubszuschuss oder Urlaubsbeihilfe genannt.

Weihnachtsremuneration oder Weihnachtsgeld nennt man das 14. Gehalt. Die beiden zusätzlichen Gehälter unterliegen niedrigeren Steuersätzen.

Ausbezahlt werden Urlaubs- und Weihnachtsgeld meistens Ende Mai oder Juni und Ende November. In manchen Unternehmen wird anteilig quartalsweise ausbezahlt.

4. Ausgezeichnetes Gesundheitssystem

Der Zugang zu Gesundheitsleistungen ist für alle Menschen in Österreich, egal welcher Herkunft, Alter, sozialer Status, sowie Art und Umfang der Leistungen möglich. Finanziert werden die Leistungen aus Sozialversicherungsbeiträgen und Steuergeldern, sowie privaten Mitteln. Zu den privaten Mitteln gehören zum Beispiel die Rezeptgebühren und Selbstbehalte. Die Sozialversicherung wird durch die Beiträge der Versicherten ermöglicht. Es leisten sowohl Dienstnehmer und Dienstnehmerinnen als auch Dienstgeber und Dienstgeberinnen ihre Beiträge zur Erhaltung des solidarischen Systems.

Als versicherte Person kann man die Betreuung von niedergelassenen Allgemeinmedizinern- und Medizinerinnen, Fachärzten und Fachärztinnen sowie Zahnärzten und Zahnärztinnen in Anspruch nehmen. Die Hälfte dieser Fachleute verfügt über Verträge mit der Krankenkasse.

Neben sehr gut ausgebildetem medizinischen Fachpersonal gibt es auch zahlreiche, gut ausgestattete Krankenhäuser. Für mehr als 90 Prozent der Bevölkerung liegt das nächste Krankenhaus nicht mehr als 20 km entfernt.

5. Sehr gute soziale Sicherheit

Im österreichischen Sozialsystem sind folgende Bereiche abgedeckt:

  • Vorsorge
  • Krankheit
  • Beruf- und Erwerbsunfähigkeit
  • Arbeitslosigkeit
  • Alter
  • Tod von unterhaltspflichtigen Personen
  • Hinterbliebenenpension
  • Pflege
  • Soziale Bedürftigkeit

Insgesamt wendet Österreich mehr als ein Viertel des BIP für Sozialausgaben auf. Damit liegt es deutlich über den OECD Durchschnitt von 20,1 Prozent.

Selbstständig und unselbstständig Erwerbstätige sowie deren Angehörige sind durch die verpflichtende Versicherung geschützt.

Diese Leistungen werden mit dem Solidaritätsprinzip finanziert. Das heißt, Personen mit höherem Einkommen finanzieren die Leistungen für Personen mit niedrigerem Einkommen.

Diese Regelung sorgt auch für politischen Frieden und bewahrt viele Menschen vor der Armut.

 

6. Wirtschaftliche und politische Stabilität

Österreich verfügt über ein besonders ausgeprägtes System der Zusammenarbeit der großen wirtschaftlichen Interessensverbände der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite untereinander und mit der Regierung. Die österreichische Sozialpartnerschaft leistet durch Konsensfähigkeit, Interessensausgleich und koordiniertes Vorgehen einen wesentlichen Beitrag zum Wirtschaftswachstum und zum sozialen Frieden in Österreich.

So werden beispielsweise jedes Jahr die Kollektivverträge der verschiedenen Branchen neu ausverhandelt und angepasst. Durch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite kommt es zu guten Kompromissen, von denen beide Positionen profitieren. Schließlich sind zufriedene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch leistungsfähiger und motivierter bei ihrer Arbeit.

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wird deshalb in Österreich auch sehr selten die Arbeit niedergelegt und gestreikt.  

7. Zentrale Lage

Österreich überzeugt nicht zuletzt durch seine zentrale Lage mitten in Europa. In weniger als drei Flugstunden kann von Österreich jede europäische Hauptstadt innerhalb von 3 Stunden erreicht werden.
Von Österreich aus hat man Zugang zu vielen wichtigen Verkehrswegen und Verbindungen zwischen Nord und Süd und Ost und West.

Auch im Bahnwesen findet man eine perfekte Anbindung an die europäische Verkehrsinfrastruktur.

Nicht nur Autobahnen und Schnellstraßen sind gut ausgebaut, auch die Wasserstraße Donau sorgt dafür, dass Österreich ein guter verkehrsstrategischer Ausgangspunkt ist.

 

Diese Liste ist längst nicht komplett. Es gibt noch viele weitere Gründe, die dafür sprechen sich in Österreich niederzulassen.

Wenn Sie bereits planen Ihren Lebensmittelpunkt in die Alpenrepublik zu legen hilft Ihnen das Team von ABA – Work in Austria gerne bei Ihren Fragen, die den Arbeitsmarkt oder das Leben in Österreich betreffen.

Wenden Sie sich mit Ihren Anliegen einfach an: workinaustria@aba.gv.at.

 

Ines Vodanovic
Director Bulgaria, Croatia