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Techniker
© Daniel Ingold / Westend61
Warum Österreich

Innovativer Arbeitsstandort

Österreich ist international bekannt als beliebtes Tourismusland, für klassische Musik, Sisi, Sachertorte und noch einige weitere Klischees. Neben einer modernen Industrienation mit einem dynamischen Außenhandel ist es aber auch eines der innovativsten Länder Europas. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl liegt Österreich etwa bei Patentanmeldungen mit 261 pro Million Einwohner:innen deutlich über dem EU-Schnitt von 139. Außerdem hat Österreich eine der höchsten Dichten an Hidden Champions.

Vorzüge vieler österreichischer Unternehmen

Zahlreiche lokale und internationale Unternehmen und Organisationen, eine starke Exportindustrie, mehr als 400 Marktführer und eine innovative Forschungsszene bieten internationalen Talenten in Österreich beste Karrierechancen.

Neben guten Gehältern, die in Österreich üblicherweise gleich 14 Mal ausgezahlt werden bieten viele österreichische Unternehmen außerdem zusätzliche Vorzüge:

  • Fortlaufende Weiterbildungsmöglichkeiten
  • betriebseigene Karriere-Center
  • Betriebskindergärten

 

  • Betriebsärzte und -psychologen
  • Betriebskantinen
  • Betriebsräte
  • Reduzierte Konditionen bei Clubmitgliedschaften und öffentlichen Verkehrstickets
  • Sportangebote oder gar eigene Sportanlagen
  • Entspannungsräume

Warum es in Österreich viele innovative Unternehmen gibt

Dafür, dass Österreich im Verhältnis zu seiner Landesfläche und Bevölkerungszahl einen überdurchschnittlich hohen Anteil an innovativen Unternehmen beheimatet, gibt es gute Gründe.
Einige davon sind:

  1. 01

    Anfang 2018 wurde die Forschungsprämie, die sich in Österreich bereits seit einigen Jahren als Fördermittel für forschungsintensive, innovative Unternehmen etabliert hat, noch einmal um zwei Prozent auf ganze 14 Prozent erhöht. Laut einer Erhebung nehmen rund drei Viertel aller forschungstreibenden Unternehmen in Österreich, die Forschungsprämie in Anspruch. Dies führt derselben Studie zufolge zu Investitionen in notwendige Infrastruktur, fördert die Übernahme eines höheren technologischen Risikos und beschleunigt die Umsetzung von Projekten. Vor allem bei international tätigen und forschungsintensiven Unternehmen ist die Prämie ein relevanter Faktor bei der Standortentscheidung. Dank der Forschungsprämie hat Österreich hier einen großen Wettbewerbsvorteil.

  2. 02

    Österreich bietet seinen Unternehmen ein breites Förderprogramm: Förderungen für Klein- und Mittelbetriebe, für Forschung und Entwicklung, für Unternehmensgründungen oder Investitions- und Technologieförderungen. Die Produktpalette reicht von Barzuschüssen über Zinszuschüsse bis hin zu der Übernahme von Garantien. Dieses außergewöhnlich große Angebot ermöglicht es den Unternehmen, ein nach ihren speziellen Bedürfnissen ausgerichtetes Förderprogramm in Anspruch zu nehmen.

  3. 03

    Aufgrund der zentralen Lage sind Unternehmen in Österreich bestens vernetzt und angebunden und machen das Land insbesondere zu einer lebhaften Drehscheibe zwischen Ost und West. 377 internationale Unternehmen haben in Österreich ihre europäische Hauptniederlassung oder den Sitz für ihre Europa-Produktion.

  4. 04

    Österreich liegt nicht nur geographisch gesehen im Mittelpunkt des neuen Europas. Es nimmt auch mit seiner Infrastruktur eine zentrale Position ein: Österreich fungiert als Distributionszentrum und Logistikdrehscheibe zwischen West und Ost. Neben besten Verkehrsrelationen über Straße, Schiene, die Donau und im Luftverkehr hat Österreich in den letzten Jahren auch seine Auffahrt auf den Datenhighway kräftig ausgebaut. Österreich investiert im EU-Vergleich hohe Summen in den Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur und bietet den Unternehmen Hochleistungsnetze nach dem neuesten Stand der Technik.

  5. 05

    Österreich gehört zu den reichsten Ländern in der Europäischen Union. Seine Wirtschaftspolitik bietet nicht nur einen kaufkräftigen Markt sondern auch die entsprechende Infrastruktur im Konsumbereich. Trotz seiner relativ geringen Größe und Einwohnerzahl ist Österreich ein lohnender Markt für internationale Unternehmen.
    Laut Europäischem Statistikamt Eurostat liegt die österreichische Wirtschaftsleistung um 27 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Auch das kaufkraftbereinigte BIP pro Kopf liegt in Österreich mit über dem EU Durchschnitt.

  6. 06

    Österreich bietet ausgezeichnete Rahmenbedingungen für Unternehmen aus dem Aus- und Inland. Sozialleistungen wie Mindestsicherung oder auch die Sozial- bzw. Pensionsversicherung tragen zu einer sehr hohen sozialen Sicherheit bei.

  7. 07

    Rund 20 Prozent der Bevölkerung Österreichs hat einen Migrationshintergrund, weshalb ein hoher Anteil an Arbeitskräften über Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere von Ostsprachen verfügt. Nicht zuletzt deswegen ist Österreich der Standort Nummer eins, wenn es um den Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit Ost- und Südosteuropa geht.

  8. 08

    Die historisch bedingte kulturelle und sprachliche Vielfalt des Landes ist eine große Stärke im internationalen Austausch von materiellen Gütern sowie von Wissen und Erfahrung.

  9. 09

    Sowohl in Lehrberufen als auch in berufsbildenden höheren Schulen kommt in Österreich das duale Bildungssystem – die Kombination von Theorie und Praxis – zur Anwendung. Lehrpläne in den Schulen oder Ausbildungsschwerpunkte werden den Anforderungen der Wirtschaft angepasst, in Betrieben Lehrlinge fachgemäß ausgebildet oder Praktika absolviert.

  10. 10

    Die hohe Lebensqualität in Österreich zeigt sich in der niedrigen Kriminalitätsrate, der hohen sozialen Sicherheit und einem attraktiven Wirtschaftsstandort. Seit vielen Jahren gilt Wien als die lebenswerteste Stadt der Welt  (Economist Ranking 2022). Dazu tragen neben vielen anderen Faktoren die ausgezeichnete Verkehrs-Infrastruktur, das vielfältige Freizeit- und Kulturangebot, zahlreiche Grünflächen und die Sauberkeit und Sicherheit bei. Die Lebenserhaltungskosten sind in der österreichischen Hauptstadt aber deutlich niedriger als in anderen europäischen Metropolen wie z.B. Paris, Amsterdam und Kopenhagen. (Quelle: Numbeo)

Mann betrachtet Maschinen
3D Drucker
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