Im Ausland rekrutieren

Der Fachkräftemangel belastet die österreichische Wirtschaft: 59 Prozent der offenen Stellen für Fachkräfte bleiben länger als 6 Monate unbesetzt und 60 Prozent der Betriebe klagen aufgrund des akuten Fachkräftemangels. Möglichkeiten und Chancen diesem Defizit entgegenzuwirken bietet unter anderem eine qualifizierte Zuwanderung sowie die proaktive Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland.

Warum Fachkräfte aus dem Ausland rekrutieren?

Unternehmen können auf diesem Wege Fachkräfte mit gefragten Kompetenzen rekrutieren, die am österreichischen Arbeitsmarkt derzeit einfach schlichtweg nicht zur Verfügung stehen. Work in Austria steht heimischen Unternehmen, die bereits auf diesem Feld aktiv sind, sowie all jenen, die damit Neuland betreten durch zahlreiche Services unterstützend zur Seite.

Vorteile einer internationalen Suche nach Talenten

Neben der Tatsache, dass ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit den gewünschten Qualifikationen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt derzeit einfach nicht vorhanden ist, gibt es noch einige weitere sehr gute Gründe für eine Personalsuche im Ausland. Hier sind einige davon:

  • Steigerung der Attraktivität als Arbeit: Durch ein internationales Team ist es möglich sich spezifisches Wissen ins Unternehmen zu holen und bei vielen jungen Nachwuchskräften ein Image als attraktive Arbeitgeberin bzw. attraktiver Arbeitgeber zu schaffen.
  • Förderung der Innovationskraft: Die unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen von qualifizierten internationalen Fachkräften führen durch gegenseitige Herausforderung zu einem stetigen voneinander-lernen wodurch die Kreativität und nicht zuletzt die Innovationsfähigkeit von Unternehmen gefördert wird.
  • Erschließen neuer Märkte: Nicht nur Sprachkenntnisse von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen können bei der Erschließung neuer Märkte hilfreich sein. Personal aus dem Ausland bringt auch spezifische Länderkenntnisse mit, die es erleichtern können gute Handelsbeziehungen aufzubauen.
  • Weitblick durch kulturelle Diversität: Aber auch wer noch nicht darüber nachgedacht hat nach Polen, Rumänien oder Bulgarien zu expandieren, kann von einem Blick von außen profitieren. Dieser kann beispielsweise dabei helfen, sich der heimischen Verhaltens- und Wahrnehmungsmuster bewusster zu werden und damit auch am heimischen Markt die Nase vorne zu haben.
  • Vermeidung von erhöhten Personalkosten: Ist die Nachfrage nach Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit speziellen Qualifikationen größer als das Angebot, steigt der Preis. Lässt sich die gesuchte Fachkraft auf dem österreichischen Arbeitsmarkt nicht finden, bleiben somit zwei Optionen: Signifikant mehr zu zahlen als der Mitbewerb, oder sich bei der Mitarbeitersuche über die Landesgrenzen hinaus zu wagen.
  • Steigerung der Wahlmöglichkeit: Abgesehen davon, dass dadurch erhöhte Personalkosten verhindert werden können, hat eine Erweiterung des Suchradius auch eine größere Auswahl zur Konsequenz. So muss in Folge der Knappheit von verfügbaren Fachkräften nicht auf weniger qualifizierte Bewerber oder Bewerberinnen zurückgegriffen werden. Durch den größeren Pool an Talenten steigt die Wahrscheinlichkeit einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit genau den gewünschten Qualifikationen zu finden.
  • Vermeidung von Umsatzeinbußen: Langfristig unbesetzte Stellen führen dazu, dass Unternehmen nicht ihr volles Potenzial entwickeln können. Um zu verhindern, dass Fristen nicht eingehalten werden können, müssen schlimmstenfalls Aufträge abgelehnt und Umsatzeinbußen in Kauf genommen werden. Eine gezielte Personalsuche im Ausland kann hingegen nicht nur den Mangel im Inland ein Stück weit kompensieren, sondern, wie bereits weiter oben beschrieben, dabei unterstützen einen neuen Markt zu erschließen.